Milchprobleme

Lösungen für Milchprobleme (Laktoseintoleranz)

Laktoseintoleranz Quelle: Flex

Viele Menschen haben gewisse Probleme mit Milchprodukten in grösseren Mengen, aber nur wenige leiden unter Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Die Problematik bleibt oft unerkannt, bis Änderungen in der Nahrungszusammenstellung zu einer Reaktion führen. Dies ist einer der Gründe, warum wir dazu raten, Ernährungsänderungen langsam und stufenweise vorzunehmen. Abrupte Änderungen führen oft zu Reaktionen, die durch allmähliche Umstellung vermieden werden können,
falls Sie Ihren Milchkonsum steigern möchten, sollten Sie zunächst ein viertel Glas zu einer Mahlzeit zu sich nehmen. Steigern Sie die Menge jeden Tag um ein paar Esslöffel. Auf diese Weise kann sich der Körper langsam an die Milchzufuhr gewöhnen und Gegenreaktionen werden vermieden.
Sollten trotzdem Beschwerden auftreten, empfiehlt sich ein Arztbesuch, um eine Untersuchung auf Laktoseintoleranz vornehmen zu lassen.
Laktoseintoleranz liegt dann vor, wenn der Körper die Fähigkeit verloren hat, das Enzym Lactase herzustellen (Lactase spaltet Milchzucker, was erst die Verwertung von Milch möglich macht).
Das Verdauungsenzym Laktase kommt in der Dünndarmschleimhaut vor.
Wird der Milchzucker nicht gespalten und gelangen grössere Mengen in untere, mit Bakterien besiedelte Darmabschnitte, dient der Milchzucker den Bakterien als Nährsubstrat. Es entstehen grosse Mengen an Gasen und organischen Säuren. Diese bewirken ein Einströmen von Wasser in den Darm sowie vermehrte Darmbewegungen.

Die Folgen bzw. Symptome einer Milchzuckerunverträglichkeit sind:
Bauchschmerzen/ -koliken
Völlegefühl
Blähungen
Durchfall
Übelkeit

In diesem Fall können spezielle Präparate verschrieben werden, die den Körper künstlich mit diesem Enzym versorgen. Ein zweiter Ansatz ist die Verwendung von gegorenen Milchprodukten (z. B. Kefir, Buttermilch), bei denen der Milchzucker während des Gärungsvorgangs bereits umgewandelt wird.
Milch hat neben ihrem hohen Proteingehalt noch reichlich Kalzium und viele andere Nährstoffe. Daneben ist Milch sehr preisgünstig. Vergleicht man den Preis unterschiedlicher Proteinquellen, so schneiden Milch und Milchprodukte (wie Quark) günstiger pro Gramm Protein ab, als alle anderen tierischen Proteinquellen.
Milch zu den Mahlzeiten konsumiert, kann die biologische Wertigkeit des Mahlzeitenproteins aufbessern. Halten Sie sich in erster Linie an fettarme oder fettfreie Milchprodukte (wie Magermilch und Magerquark), da die in Milch enthaltenen Fette vorwiegend zu der ungesunden Sorte der gesättigten Fette gehören.
Das Verdauungsenzym Laktase kommt in der Dünndarmschleimhaut vor.
Wird der Milchzucker nicht gespalten und gelangen grössere Mengen in untere, mit Bakterien besiedelte Darmabschnitte, dient der Milchzucker den Bakterien als Nährsubstrat. Es entstehen grosse Mengen an Gasen und organischen Säuren. Diese bewirken ein Einströmen von Wasser in den Darm sowie vermehrte Darmbewegungen.

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