Weniger bringt mehr!

Weniger bringt mehr/ Sie trainieren für...

Weniger bringt mehr!

Sie trainieren für maximales Muskelwachstum und sind bereit, dafür Opfer zu bringen. Das ist auch gut so. Doch vielleicht ist Ihnen noch nicht bewusst, dass Ihnen gar nicht soviel abverlangt wird, wie Sie bereit sind, zu geben! Für gute Ergebnisse beim Muskelaufbau bedarf es weder jahrelangen Trainings, noch müssen Sie die Hälfte Ihres Lebens im Fitness Studio verbringen. Genau das Gegenteil trifft zu.
Die besten Ergebnisse werden Sie erzielen, wenn Sie kurz und selten mit Gewichten trainieren. Gewichtstraining sollte Ihre Kraft kontinuierlich steigern und Ihre Leistungen bei anderen körperlichen Aktivitäten erhöhen. Sie sollten sich wohlfühlen und sich auf das Training freuen. Nicht selten machen Bodybuilder aber eine ganz andere Erfahrung. Sie sind ständig müde, haben wenig Lust, zu trainieren und sind überdies noch leicht reizbar.
Diese Gefühle sollten Sie ernst nehmen. Es sind deutliche Warnzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht zählen auch Sie zu den Enthusiasten, die jeden Tag ins Fitness Studio eilen, um Ihre Muskeln zu bearbeiten. Oder Sie sind zusätzlich stark eingebunden in der Familie, im Beruf oder in einem Verein. Dann bedeuten die Warnzeichen, dass Sie kürzertreten müssen. Gönnen Sie sich mehr Ruhe, lassen Sie dem Körper mehr Zeit für die Erholung.
Falls Sie zu Beginn unseres Programms untrainiert waren, dann wer
den Sie sich nach Ihren ersten Trainingseinheiten müde fühlen. Doch dieses Gefühl sollte nicht andauern. Falls Sie ständig müde sind, dann haben Sie übertrainiert. Kurz gesagt heisst das, dass die Belastungen Ihre Erholungsfähigkeit übersteigen. Dann ist Vorsicht geboten. Ihre Muskeln werden nur noch wenig oder gar nicht mehr wachsen. Bei andauerndem Übertraining kann es sogar zu einem Abbau von Muskelmasse kommen.
Als Bodybuilder sollten Sie am Ende einer Trainingseinheit erschöpft sein. Selbst dann, wenn Sie schon seit Jahren trainieren. Aber innerhalb von 20 Minuten sollten Sie sich weitgehend erholt haben und so fit fühlen, dass Sie nochmals durch Ihr Trainingsprogramm gehen könnten. Nicht, dass ich das von Ihnen verlange, doch was ich Ihnen damit sagen will, ist: Sie dürfen das Studio nicht mit dem Gefühl verlassen, sich sofort ins Bett legen zu müssen. Wenn unser Training Sie derart erschöpft, dann müssen Sie sich einfach mehr Erholung verschaffen. Vergessen Sie nie: Sie müssen sehr intensiv trainieren, um Muskelwachstum zu stimulieren. Doch lange Trainingszeiten oder viele Sätze bringen Sie nicht weiter. Warum wollen Sie mehr trainieren, wenn Sie mit weniger Training bessere Ergebnisse erzielen können?

Die Kraft des Willens
angenommen, Sie führen gerade Beinstrecken aus. Sie haben bereits vier Wiederholungen geschafft und beginnen nun mit der Fünften. Sie spüren, dass die Bewegungsgeschwindigkeit nachlässt, weil der Muskel schwächer wird. Sie können das Gewicht noch heben, aber nur sehr langsam. Diese langsamen Bewegungen und die Muskelschwäche trüben Ihre Empfindung für Position und Bewegung. Obwohl Sie eine Bewegung ausführen, empfinden Sie nicht so.
Hier müssen Sie ansetzen. Obwohl das Empfinden für die Bewegung nachlässt, sollten Sie sich auf Weitermachen programmieren. Obwohl der Muskel nicht mehr kann, müssen Sie die Bewegung zu Ende bringen!
Der Geist kann die Muskeln weiter vorantreiben. Mit Willensstärke ist in
vielen Fällen noch eine weitere Aufwärtsbewegung möglich, um die Wiederholung zu beenden. Geben Sie sich Zeit. Arbeiten Sie daran. Vielleicht braucht es 30 oder mehr Sekunden. Doch Sie können es schaffen, wenn Sie nur wollen. Ist die Wiederholung beendet, senken Sie gleichmässig ab und versuchen eine weitere Wiederholung.
Geben Sie niemals auf, wenn der Muskel die erste Arbeitsverweigerung signalisiert. Versuchen Sie immer, die Bewegung zu Ende zu bringen. Und beenden Sie den Satz erst, nachdem Sie weitere zehn oder 15 Sekunden bei dem Versuch verbracht haben, das Gewicht noch einmal zu heben. Diese letzte Anstrengung fordert den Muskel weit über das normale Mass hinaus und bombardiert ihn förmlich mit Wachstumsreizen.

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