Auf der endlosen Suche nach dem perfekten Proteinsupplement haben Wissenschaftler nun eine verblüffende Kombination von anabol wirkenden Bestandteilen benutzt. In der Studie ging es um ein zehnwöchiges Gewichtstraining. Zugleich wurde den Teilnehmern ein Proteinsupplement verabreicht, wobei die Auswirkungen auf die Muskelleistung und Anzeichen für einen Muskelanabolismus beobachtet wurden.

19 untrainierte Männer wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen unterteilt: Entweder bekamen sie ein Placebo oder Protein verabreicht. Bei jeder Trainingseinheit erhielten die Teilnehmer ihr Supplement zusammen mit 500 Milliliter Wasser, und zwar eine Stunde vor und direkt nach dem Training.

Die Placebogruppe bekam 40 Gramm Dextrose (Kohlenhydrat), die Proteingruppe 40 Gramm Protein verabreicht, das sich wie folgt zusammensetzte: 14 Gramm Molkeproteinkonzentrat, sechs Gramm Molkeproteinisolat, vier Gramm Milchproteinisolat.

An alle Kohlenhydrat-Junkles: Die Studie zeigte die Sinnlosigkeit auf, wenn man zu viele Kohlenhydrate in sich hineinschaufelt. An Ruhetagen nahmen die Probanden 40 Gramm ihrer Supplemente nach dem Aufwachen zu sich. Sie trainierten viermal pro Woche und absolvierten dabei drei Sätze mit sechs bis acht Wiederholungen bei 85 bis 90 Prozent ihres Maximalgewichts einer Wiederholung. Und was passierte? Die Proteingruppe zeigte Zunahmen bei Gesamtkörpermasse, fettfreier Masse, Oberschenkelmasse und Muskelkraft. Außerdem wies sie eine höhere Serumexpression von 1GF-1, IGF-1 mRNA, MI-IC I und II sowie mehr mvofibrilläres Protein auf.

Die Tatsache, dass das Proteinsupplement bessere Wirkung zeigte als das Kohlenhydratmittel, hängt vielleicht mit den beigefügten freien Aminosäuren zusammen, besonders mit den sechs Gramm Leucin. In gewissem Sinne ist Insulin also nur ein Teil der Gleichung. Andere Faktoren wie die IGF-I-Konzentrationen sowie die Konzentrationen der essenziellen Aminosäuren im Blut sind ebenfalls Bestimmungsgrößen für die anabole Wirkung.

Diese Studie untermauert, dass das Protein den Kohlenhydraten mit Abstand überlegen ist. Das ist in etwa so ähnlich, als würde der deutsche Fußballmeister gegen Ihren Regionalligaverein antreten. Dennoch kann ich immer noch Professoren hören, die naiverweise die anabolen Wirkungen von Kohlenhydraten in den Himmel loben.

Fassen wir zusammen:
Ein zehnwöchiges Gewichttraining, zusammen mit 30-40 Gramm Protein und Aminosäuren, die eine Stunde vor und direkt nach dem Training eingenommen werden, ist hinsichtlich des Aufbaus von Muskelmasse und der Muskelleistung effektiver als ein Kohienhydratplacebo. Nehmen Sie eine Stunde vor Trainingsbeginn mindestens 30-40 Gramm eines Protein-Aminosäuregemischs zu sich. Unmittelbar nach dem Training nehmen Sie ungefähr die gleiche Menge nochmals ein.

Bericht von Jerry Brainum

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